In dieser Rubrik berichten wir über die wichtigsten News aus dem RuNet (russischen Internet)

Im Fokus stehen neue spannende digitale Entwicklungen, sowie neue Werbetechnologien im Digital Marketing in Russland.

Das Projekt „Sicherer Kauf“, oder auf Russisch „Надёжная покупка“ wurde im Runet Mitte Juli 2012 gestartet. Genau wie „Trusted Shops“ in Deutschland  soll das neue Gütesiegel russischen Usern helfen, geprüfte Online-Händler zu erkennen. Außerdem bietet es es eine gute Möglichkeit, mehr über risikofreies Einkaufen im Internet zu erfahren.

Wie verläuft die Zertifizierung

Die freiwillige Zertifizierung russischer Online-Shops soll für die Kunden eine Art „Vertrauenszeichen“ werden. Dies ermöglicht ein sorgloses Shopping im Netz und befreit die Kunden von den Ängsten vor Internet-Schwindlern, berichten russische Online-Medien.

Die Gründer des Projekts „Sicherer Kauf“ arbeiten eng mit den Experten der Webseite Imobzor.ru zusammen. Bei Imobzor.ru handelt es sich um einen unabhängigen Kontrolldienst für Online-Shops in Russland, der regelmäßig Ergebnisse der sogenannten Testeinkäufe veröffentlicht. gInsgesamt sollen russische Online-Shops dabei nach 108 Kriterien getestet werden.

Darüber hinaus spielen bei den Ratings vom „Sicheren Kauf“  die Kundenrezensionen eine wichtige Rolle. Laut Statistiken beeinflussen nämlich bei mehr als der Hälfte russischer Internet-User solche Rezensionen die Kaufentscheidung.

Russischer Gütesiegel

Vorteile für Online-Shops

Ob das Gütesiegel auch den Online-Händlern etwas bringt? Zweifelsohne.  Online-Shops, die die Prüfung bestanden haben, sollen auf einen Schlag ihre Usability wesentlich verbessern und ein größeres Kundenvertrauen gewinnen, so russische Experte für Online Marketing.  Es versteht sich, dass die Anzahl der Retouren  sowie die Ausgaben für Marketingmaßnahmen der Online-Händler sinken. Dies wiederum soll den zertifizierten Shops einen Vorteil vor der Konkurrenz verschaffen und zu einem besseren Konsumklima im russischen Internet beizutragen.

Die Option zum Search Retargeting auf Yandex gibt es erst seit ein paar Monaten.

Wer das Funktionsprinzip von solchen Online Plattformen wie z. B. Simpli.fi oder Magnetic.is in den USA kennt, der wird sicherlich auch mit dem entsprechenden Dienst von Yandex klar kommen. Wie immer gibt es jedoch kleine, aber feine Unterschiede.

Plattformen

Viele andere Retargeting Anbieter müssen dem Dritten für die Möglichkeit bezahlen, die Retargeting Ads auf jeweiligen Webseiten zu platzieren. Yandex hingegen zeigt die Retargeting Ads auf den eigenen Plattformen wie etwa Podcasts, News, E-Mail, Jobs, Wetter, Auto, Wörterbücher und TV.

Targeting

Im Gegensatz zu vielen anderen Search Retargeting Anbietern unterstützt Yandex Search Retargeting Dienst kein Keyword Targeting. (Nicht mit Yandex Direkt verwechseln!) Statt dessen segmentiert Yandex seine User nach ihren Interessen anhand ihrer Suchanfragen. Dies erlaubt es, jeder Zielgruppe eine entsprechende Werbung einzublenden. Dieses Funktionsprinzip ist also mit dem von Google Display Network (GDN) sehr ähnlich.

Was man noch beachten soll: Yandex Retargeting Kampagnen können nur im russischen Internet durchgeführt werden.

Folgende Kategorien und Unterkategorien, die für Targeting Ads bei Yandex verfügbar sind.

Kategorie Verfügbare Unterkategorien
Audio, Video, Foto Audio, TV, DVD & Blu-Ray Players, Foto- und Videokameras
Handys
Haushaltsgeräte Küchentechnik, Küchen- und Hausgeräte, Personal care & beauty, Klimaanlagen, Föne & Heizanlagen
Internet  & Telecom Mobile, Internet
Rechner  & Netzwerke Rechner und Laptops, Peripheriegeräte
Auto Autos der Premiumklasse, Autos der Mittelklasse, Budgetautos, Reifen und Räder
Finanzen Autokredite, Sparkonten, Verbraucherkredite und Kreditkarten, Hypothek, Geschäftskredite
Kinder & Familie
Immobilien
Möbeln
Kleidung & Schuhe Kleidung, Schuhe
Sportwaren
Kosmetik
Garten
Kochen
Premiumklasse
Unterhaltung Kino

Tablet PCs interessieren russische User zurzeit wesentlich mehr als Laptops. Dies lässt sich aus einer Suchanfragen-Statistik schließen, die Yandex vor kurzem veröffentlichte.

Im Dezember 2011 suchten die Benutzer der Internet-Plattform Yandex Market öfter nach Tablet PCs, als nach Notebooks. Bereits im Januar 2012 waren 4% aller Anfragen auf Yandex Market dem Thema Tablet PCs gewidmet, während sich im Juli 2012 etwa 10% der Yandex Market User für iPad und Co interessierten.

Laptops und PCs verlieren Punkte

Der Trend liegt damit klar auf der Hand: Immer mehr russischer Benutzer entscheiden sich für mobile Computer, während traditionelle PCs in Vergessenheit geraten. So haben laut Statistik von Yandex weniger als 2% der Benutzer im Jahre 2012 nach solchen Geräten gesucht.

Nur weniger dramatisch sieht die Situation bei Laptops aus. Während sich im Januar 2012 etwa 12 % der Yandex-Benutzer für Laptops interessierten, ist im Juli 2012 die Anzahl der entsprechenden Anfragen um 4% gesunken.

Samsung gegen Apple

In der Top 5 der meistgesuchten Tablet PCs sind laut Yandex Produkte von nur zwei Herstellern: Apple und Samsung. Besonderes interessant ist, dass das koreanische Tablet PC Samsung Galaxy Tab 2 10.1 P5100 16GB das neue iPad im russischen Internet im Juli 2012 überbieten konnte. Zur Erinnerung: Seit Frühjahr 2012 war das Apple iPad new 64GB Wi-Fi + 4G die Nummer Eins auf Yandex Market. Das HTC-Gerät Flyer, das im März 2012 auf dem zweiten Platz direkt neben dem Apple iPad new 64GB Wi-Fi + 4G stand, hat hingegen viele Punkte und damit seinen Platz in der Top 5 von Yandex verloren.

Die meistgesuchten Tablet PCs laut Yandex:

  1. Samsung Galaxy Tab 2 10.1 P5100 16GB
  2. Apple iPad new 64GB Wi-Fi + 4G
  3. Samsung Galaxy Tab 7.0 Plus P6200 16GB
  4. Apple iPad new 32GB Wi-Fi + 4G
  5. Apple iPad 2 16GB Wi-Fi

Die beliebtesten Laptop-Modelle laut Yandex:

  1. Lenovo G570
  2. Samsung 300V5A
  3. Lenovo B570
  4. Apple MacBook Air 11 Mid 2011
  5. Apple MacBook Air 13 Mid 2012

Yandex stärkt seine Position auf dem Weltmarkt. Die russische Suchmaschine überholt den Suchdienst Bing von Microsoft und kann sich somit auf den vierten Platz nach der Anzahl der weltweit bearbeitenden Suchanfragen vorkämpfen.

Der Konkurrent Bing baut ab

Seitdem bei Yandex im November 2012 zum ersten Mal mehr monatliche Suchanfragen als bei den Suchdiensten von Microsoft Bing und microsoft.com nachgewiesen wurden, konnte die russische Suchmaschine ihre Führungsposition nicht nur sicher halten, sondern auch weiter ausbauen. Im Dezember 2012 gab es bei Yandex beispielsweise etwa 4,84 Mrd. Suchanfragen, was 2,8% auf dem Weltmarkt entspricht. Zum Vergleich: Bei den Suchservices von Microsoft wurden in der gleichen Periode knapp 4,48 Mrd. Suchanfragen gestellt (2,5% auf dem Weltmarkt.)

Vier führende Suchmaschinen auf dem Weltmarkt

Laut Statistiken von ComScore liegen nun in Bezug auf die Anzahl der monatlichen Suchanfragen nur noch drei große Konkurrenten vor Yandex, und zwar: Google, Baidu und Yahoo! Bei der weltweit führenden Suchmaschine Google wurden im Dezember 114,73 Mrd. Suchanfragen gestellt (Stand Dezember 2012, nach Angaben von Comscore). Dies entspricht dem Weltmarktanteil von 65,2%.

Bei dem Internetgiganten aus China Baidu betrug die Zahl der Suchanfragen im Dezember 2012 bei 14,4 Mrd. (8,2% auf dem Weltmarkt). Yahoo! belegt wiederum mit 8,63 Mrd. Suchanfragen in der gleichen Periode den sicheren dritten Platz (4,9% auf dem Weltmarkt).

Nummer Eins der Suchanfragen in Russland

Selbst wenn sich Yandex mit dem vierten Platz weltweit begnügen muss, steht die Führung der Suchmaschine in Russland auf dem nationalen Markt außer Frage. Laut Statistiken von Liveinternet gehört dem Konzern momentan über 60% des russischen Marktes, wobei sich Google mit etwa 26% zufriedenstellen muss.

Wer also im russischen Internet gefunden werden will bzw. Interesse an der Suchmaschinenwerbung hat, der sollte sich darauf einstellen, dass nicht Google, sondern Yandex in Russland die Spielregeln bestimmt. Seit kurzem bietet Yandex übrigens auch die Möglichkeit zur Erstellung von Retargeting Ads im Yandex Advertising Netzwerk.

Gerne informieren wir Sie über die Werbemöglichkeiten und das Suchmaschinenmarketing in Yandex. Zögern sich nicht, den Kontakt mit uns aufzunehmen!

Auf Yandex Market sollen in Zukunft Händler gekennzeichnet werden, die offiziell Importware nach Russland verkaufen. Davon könnten in erster Linie offizielle Vertreter ausländischer Hersteller profitieren, wobei Yandex 100 bis 200 Dollar im Monat für die Kennzeichnung jedes Händlers bekommen würde.

Mehr Sicherheit für die Kunden

Das neue Projekt von Yandex ist vor allem für Händler interessant, die sich auf Elektronik-Artikel und Haushaltswaren spezialisieren, so die russischen Medien. Diese werden in Russland nämlich am häufigsten dafür kritisiert, dass sie „graue“ Waren verkaufen. Nun können die Kunden genau wissen, ob es sich um einen offiziellen Vertreter des Herstellers handelt, und dadurch mehr Sicherheit beim Onlinekauf haben.

Große Hersteller sind interessiert

Das russische Wirtschaftsblatt “Kommersant“ berichtet, dass Panasonic bereits mit Yandex über die mögliche Zertifizierung für geprüfte Händler verhandelt hat. Auch Samsung wäre daran interessiert, seine offiziellen Dealers zu kennzeichnen, so die Zeitung.

Bei der russischen Assoziation der Online Händler (rus. АКИТ/ AKIT) hat die Initiative von Yandex bereits eine große Unterstützung gefunden. Laut Sergej Rumjantsew, dem Präsidenten der Assoziation, beeinflusst der Dienst Yandex Markt im Wesentlichen den Online Handel in Russland. Daher sei die neue Zertifizierungvon Yandex ein wichtiger Schritt zu einem transparenten und legalen Online Markt.

Kostenpflichtige Suche bei Yandex Market

Die kostenpflichtige Produktsuche wurde inzwischen zum Schlüsselfaktor beim Online Handel, so Experten von Morgan Stanley. Etwa 61% der User, die in Russland regelmäßig online einkaufen, benutzen zurzeit die Suchmaschine von Yandex, wobei rund 40% der Suchanfragen via Yandex Market generiert werden.

Zur Info: Laut den Statistiken von comScore liegt die monatliche Anzahl der Benutzer von Yandex Market bei etwa 14 Mio. User (Stand: November 2012).

Der Markt für mobile Werbung lag in Russland Ende 2011 mit über 4,42 Mrd USD zwar noch unter 1% des Weltmarktes. Jedoch entwickelt sich dieses Marktsegment gerade jetzt sehr schnell, sodass Experten von J’son & Partners Consulting mit einem Wachstum bis auf 215,8 Mio USD bis 2015 rechnen.

Die Entwicklung des Marktes für mobile Werbung wird in Russland von gleich mehreren Faktoren beeinflusst. Dazu zählen vor allem:

  • Die steigende Zahl der Smartphone Besitzer (Laut Statistiken von Begun wurde in Russland im ersten Quartal 2012 fast ums Doppelte mehr Smartphones verkauft als in der gleichen              Periode 2011.)
  • Die steigende Verbreitung von Tablet-PCs
  • Eine schnelle Entwicklung des Mobile Bankings

Mobile Werbung Markt in Russland

Besonderheiten des Marktes für Mobile Werbung in Russland

Das Besondere am russischen Markt für mobile Werbung besteht darin, dass Mobilfunkanbieter selber die Werbung an die Endkunden verkaufen.

Insgesamt kann man die Teilnehmer am Markt für mobile Werbung und Marketing in Russland in vier Kategorien verteilen.

  1. Mobilfunkanbieter: MTS, Megafon, Beeline, Rostelecom, Tele2, Smarts usw.
  2. Anbieter von Media und Context Werbung: Yandex, Google, Mail.ru, Begun, WapStart usw.
  3. Service- und Content-Providers:   Playmobile, Zed Russia (INFON), MobileDirect, i-Free, «Nikita Mobile », SPN Digital, А1
  4. Agenturen für mobile Werbung: Promo Interactive, Brand Mobile , Infon, MobileDirect usw.

Die Struktur des Marktes

Dem Versand von Werbe SMS gehören zurzeit etwa 60% des Marktes für mobile Werbung in Russland (J’son & Partners Consulting). Auch den Mobilfunkanbietern bringen SMS mit Werbeninhalten im Vergleich zu den anderen Werbekanälen den größten Profit.  Laut Prognosen sollen Werbe SMS in den nächsten ein paar Jahren nicht an Bedeutung verlieren, obwohl ihr Anteil am gesamten Markt im Laufe der Zeit kleiner wird.

Die besten Aussichten haben in Augen der Experten die sogenannten On-Screen Anzeigen. Dafür sprechen gleich mehrere Faktoren: die steigende Anzahl der Smartphones, eine  größere Verbreitung  der 3G-Netze, sowie die ständige Verbesserung des Netzempfangs in entfernten Regionen Russlands.

Ferner soll auch die Werbung in Apps an Bedeutung gewinnen. Diese ist bereits heute bei den Werbetreibenden sehr beliebt, da sie es erlaubt, die Werbebotschaft so zu integrieren, dass sie den Anforderungen des Werbenden am meisten entspricht.

Struktur des Marktes für Mobile Werbung

Die Vorteile der Mobile Werbung

Die Vorteile der mobilen Online-Werbung liegen klar auf der Hand.

–          Die meisten mobilen Apps und Spiele sind für User kostenlos, daher gibt es immer mehr Leute, die sie herunterladen.

–          Gerade Besitzer von Smartphones und Tablet-PCs gehören zu den zahlungsfähigen Usern, die für Werbetreibende besonders interessant sind.

–          Durch die heruntergeladenen Apps und  Spiele ist es relativ einfach, die User nach ihren Interessen zu segmentieren: Gut für das Targeting.

–          Laut Statistiken von Nielsen ist das Vertrauen der User an mobile Werbung in den letzten fünf Jahren um 61% gestiegen.

WIR BERATEN SIE GERN ZUR MOBILEN WERBUNG IN RUSSLAND! ZUR UNVERBNDLICHEN ANFRAGE>>

Social Media für E-Commerce

Immer mehr deutsche E-Commerce Unternehmen können eine deutliche Umsatzsteigerung durch ihre Social Media Aktivitäten erzielen. Laut den Prognosen der Experten soll Social Media 2013 fast den gesamten Markt für Online Handel erobern.

In der aktuellen Voycer-Studie „Wirtschaftliche Relevanz von Social Media im E-Commerce“ leistet diese schon heute bei 36 Prozent der deutschen E-Commerce-Anbieter einen hohen Beitrag zum Umsatz.

Was die Rolle der Social Media im Online Handel anbetrifft, so haben die Brand- und Image-Ziele immer noch eine größere Bedeutung für die Anbieter als beispielsweise die Umsatzziele, so Experte von Voycer an ONMARUS.

Weiterlesen

Social Media: der Trend erreicht Russland

Das größte russische soziale Netzwerk hat das neue Werbeformat für Werbetreibende aus dem Premium Segment  auf vk.com angekündigt.

Dabei handelt es sich um Banner Werbung in der Größe 90×160, die auf der linken Seite der Webpage platziert wird. Neben der Anzeige der Premium-Klasse soll keine andere Werbung platziert werden, damit die Erste den Usern gleich auffällt. Als „Werbung gehobener Klasse“ genießen Werbetreibende den Vorteil der ungeteilten Werbe-Aufmerksamkeit.

Weiterlesen

Lediglich 13% russischer Bürger nutzen Online Banking aktiv, so das renommierte russische Forschungsinstitut Fond “Obschestvennoe Mnenie“ .

Laut den Umfragen russischer Bevölkerung vom August 2012, nehmen 75% Online Banking Kunden diese Option in Anspruch, um die Rechnungen fürs Internet und Pay TV zu bezahlen bzw. das Handykonto aufzuladen.

Keine Lust auf Online Banking

74% der Befragten wollen Online Banking nicht benutzen oder wissen nichts über diese Dienstleistung. Lediglich 11% der Befragten hingegen würden Online Banking in Zukunft gerne mal ausprobieren. Noch 2% der Studienteilnehmer waren sich nicht sicher, ob sie sowas wie Online Banking überhaupt brauchen.

Die Hälfte der Online Banking Kunden wollen in der Regel nur ihren Kontostand überprüfen. 48% der Online Banking Benutzer wiederum haben auf diese Weise ihre Nebenkosten oder Telefonrechnungen bezahlt. Nur 45% aller Benutzer haben ihr Geld auf ein anderes Bankkonto überwiesen. Jeweils ein Viertel der Online Banking Kunden habe dadurch die Kreditzahlungen durchgeführt und die Steuern oder Geldstraffen bezahlt.

Lösungen für Betreiber der Online Shops

Die Situation stellt zwar ein großes Problem für Betreiber der Online Shops dar. Es gibt allerdings keinen Grund zur Panik. In Russland kauft man nämlich gerne online ein.  Nach Einschätzungen der Experte war der e-Commerce Markt in Russland vor einem Jahr etwa 10 Billionen Dollar (umgerechnet etwa 7,7 Mrd Euro) schwer. Die Prognosen sind ebenfalls optimistisch: Bis Ende 2012 soll sich der russische Markt für Online Handel verdoppeln.

Um ihre Online Einkäufe zu bezahlen, nutzen die meisten Russen nicht PayPal, sondern die heimischen Online Zahlungssysteme Qiwi, Yandex Money und Webmoney. Jedes System hat seine Vorteile und Nachteile, sowohl für den User, als auch für den Betreiber des Online Shops.

WIR BERATEN SIE GERN BEZÜGLICH DER EINBINDUNG RUSSISCHER ZAHLUNGSMITTEL IN IHREM ONLINE-SHOP! ZUR UNVERBINDLICHEN ANFRAGE  >>

Mit der Yandex.Kassa-App können Smartphone Besitzer ab sofort Geldüberweisungen via EC-Karte über das Online Zahlungssystem Yandex Money direkt am Gerät durchführen.

Die neue App Yandex.Kassa erlaubt es dem Benutzer, die Zahlungen mit einer EC-Karte direkt über sein Smartphone durchzuführen. Dabei wird am Smartphone ein spezielles Gerät (Mini POS-Terminal) befestigt, welches die EC-Karten von Visa und MasterCard ablesen kann. Die kodierten Daten werden dann in die App übertragen, wonach die Transaktion durchgeführt wird, so Asja Melkumova von Yandex Money.

Vorteile

Seit Anfang November 2012 wird die App Yandex.Kassa in einem der Moskauer Taxi-Services eingesetzt.  Wenn das neue System eine hohe Akzeptanz bei den Kunden gewinnt, soll es in der nächsten Zukunft in mehreren weiteren Taxi-Unternehmen sowie in diversen Cafés und Läden zum Einsatz kommen.

Mit der neuen App von Yandex Money werden viele Unternehmen neue Kunden gewinnen und ihren Service schneller machen, so Artem Petsyukha von MasterCard Russia.

Provision

Ganz wie bei PayPal und dem US-amerikanischen System Square ist bei jeder Transaktion eine gewisse Provision fällig. Wie hoch diese sein wird, hat Asja Melkumova allerdings noch nicht mitgeteilt.

Die Möglichkeit zur Geldüberweisung via Smartphones ist in den USA dank des Square Systems sehr verbreitet. In Russland werden mobile POS-Terminale erst seit Mai 2012 über Moskomprivatbank angeboten.